Ukraine-Hilfe

Der Kreis Plön bereitet sich auf Flüchtlinge aus der Ukraine vor. Weiterhin wird dringend Wohnraum gesucht. Melden Sie sich bitte!

Ukraine-Flagge

Die Situation in der Ukraine spitzt sich weiter zu, auch in Schleswig-Holstein sind bereits viele Flüchtlinge angekommen. Nach der derzeitigen Schätzung des Landes könnte sich die angenommene Zahl der Flüchtlinge, die in Schleswig-Holstein ankommen, verdoppeln. Der Kreis Plön rechnet zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach Mitteilung des Landes mit ca. 1.200 Personen, die ggf. untergebracht werden müssten. Das Land hat daher die Unteren Katastrophenschutzbehörden angewiesen, kurzfristig Aufnahmemöglichkeiten für 300 bis 500 Personen zu schaffen.

Als erste Lösung wird heute eine Turnhalle in Preetz vom Katastrophenschutz des Kreises Plön hergerichtet. Des Weiteren hat die Jugendherberge Plön angeboten, kurzfristig bis 25. März 30 Personen aufnehmen zu können. Dies soll als Übergangslösung dienen, bevor ab kommender Woche die Jugendherberge in Schönberg, die zurzeit teilweise noch als Impfstelle genutzt wird, zur Verfügung stehen wird. Dort sollen dann 300 bis 350 Personen untergebracht werden können. Des Weiteren arbeiten die Kommunen im Kreisgebiet bereits mit Hochdruck dran, Unterkünfte und Wohnraum zu organisieren.

„Viele Bürgerinnen und Bürger haben sich bereits bei den zuständigen Kommunen gemeldet und Wohnraum zur Verfügung gestellt. Dafür sind wir sehr dankbar“, so der stellvertretende Landrat André Jagusch. „Trotzdem sind wir weiter auf Angebote angewiesen.“ Wer sich vorstellen kann, Geflüchtete bei sich aufzunehmen oder Wohnraum zur Verfügung zu stellen, möge sich bitte an die zuständige Stadt- oder Amtsverwaltung wenden.

Die Ansprechpartner vor Ort sind auf der Homepage www.kreis-ploen.de/International/ zu finden. Sollten Bürgerinnen und Bürger sich nicht sicher sein, wer zuständig ist, kann sein Angebot auch an den Kreis Plön per Mail an integration@kreis-ploen.de richten. Das wird dann weitergeleitet werden.