Große Hilfsbereitschaft

Eine Welle der Hilfsbereitschaft nach dem verheerenden Feuer in der Neujahrsnacht überwältigt die beiden Betroffenen.

Markus Ebert (l.) freute sich über die Spende, die ihm Patrick Montag, Kassenwart der Freiwilligen Feuerwehr Bönebüttel-Husberg, überreichte.

Nach einem verehrenden Feuer in der Neujahrsnacht in Bönebüttel, bei dem Markus Ebert und Rabea Zimmermann nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihr Hab und Gut verloren, herrschte große Betroffenheit und Niedergeschlagenheit im Dorf. Doch diese schlugen noch am Neujahrsmorgen in Hilfsbereitschaft um und es wurden zahlreiche Spendenaufrufe durch Familie, Freunde und auch durch die Freiwillige Feuerwehr Bönebüttel-Husberg, in der Markus Ebert aktives Mitglied ist, gestartet. Es folgte eine regelrechte Welle der Anteilnahme und Solidarität. Insgesamt 65 Sachspenden von Möbeln, über Haushaltsgeräte bis hin zu neun kurz- oder langfristigen Wohnungsangeboten wurden registriert.

Diese Spenden, von denen unter anderem eine Waschmaschine und ein Kurzurlaub in Großenbrode vermittelt werden konnten, wurden noch erweitert durch zahlreiche Geldspenden. Kein Geld kann die verlorengegangenen persönlichen Gegenstände ersetzen und auch die Versicherung wird ihren Teil zum Ausgleich der materiellen Verluste zahlen, aber dies wird noch eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Daher war Markus Ebert bei der Übergabe des Schecks durch Patrick Montag, Kassenwart der Freiwilligen Feuerwehr Bönebüttel-Husberg, zu Tränen gerührt. Insgesamt 12.504,42 Euro konnten dem Paar überreicht werden, um die ersten Anschaffungen, wie zum Beispiel ein Satz Kleidung für beide für 700 Euro zahlen zu können.

„Die Hilfsbereitschaft war so groß, unsere Nachbarwehren und unsere Partnerwehr aus Mecklenburg-Vorpommern sowie zahlreiche Firmen wie Iron Industrietechnik GmbH & Co. KG aus Bönebüttel oder die Mühlenapotheke Neumünster und auch Vereine wie die Altherren-Mannschaft des SV Bönebüttel-Husberg sendeten Geldspenden. Der Spendenaufruf hat alleine in den sozialen Medien über 65.000 Mitbürger erreicht, knapp das 30-fache der Einwohner im Dorf“, erklärt Patrick Montag.

Die Wehr und auch die Betroffenen bedanken sich bei allen, die durch Geld- oder Sachspenden oder auch ihre persönliche Hilfe nach diesem Feuer über dieses Ereignis hinweghelfen. (M. Nyfeler)